Über das Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie

Eine Plattform für die Forschung und den Innovationstransfer

Das Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie ist im März 2021 an den Start gegangen. Mit Fokus auf personalisierte Implantate und Respirationssysteme sowie individualisierte Arzneimittelherstellung ist es das Ziel, eine Plattform für die Forschung und den Innovationstransfer in die Patientenversorgung zu schaffen.

Unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover haben sich das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig und die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck zu dem Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie zusammengeschlossen. Weitere Partner sind verschiedene Unternehmen sowie standortspezifische Forschungspartner wie die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Leibniz Universität Hannover (LUH), das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE), die Technische Universität Braunschweig mit ihrem Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) und der BioMedTec Wissenschaftscampus in Lübeck mit der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH).

Erfahren Sie mehr über die Partner des Leistungszentrums.

Unsere Ziele und Expertise

© Fraunhofer ITEM, Ralf Mohr

Die Fraunhofer-Leistungszentren sind transferorientiert. Sie führen Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und begleiten Ideen als Innovationslotsen bis in den Markt. Sie stehen für exzellente, organisationsübergreifend nutzbare Infrastruktur, Ausbildungskonzepte und Know-how. Das Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie adressiert mit seinen Stärken in der Neurotechnologie, der Inhalationstechnologie und der Pharmaverfahrenstechnik und mit den vorhandenen Kompetenzen an den Standorten Lübeck, Braunschweig und Hannover, zum Beispiel auf den Gebieten Bildgebung, additive Fertigung von Produkten der Präzisionsmedizin, Medikamentenformulierung und Aerosoltechnik, das Zukunftsfeld Gesundheit.

In der gemeinsamen Transferinfrastruktur arbeiten die Partner zusammen, um zukünftig als norddeutscher Ansprechpartner auf den Gebieten der Medizin- und der Pharmatechnologie für externe Industrie- und Forschungspartner zu dienen. Das Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie bietet dabei die besten Voraussetzungen, um die Fraunhofer-Kompetenzen mit denen der lokalen Forschungspartner und der Industrie zu bündeln und so schnell innovative Ideen in die Praxis umzusetzen.

Translationslabore

Es werden sogenannte Translationslabore eingerichtet, in denen wichtige Schritte der Verfahrens- und Produktentwicklung sowie der regulierten Produktprüfung erfolgen können. 

Prüflabor

Im Rahmen einer Aufbauphase soll ein Prüflabor entstehen, das insbesondere die Entwicklung von Prozessen der Zertifizierung und Konformitätsbewertung von Medizinprodukten für die klinische Erprobung und das Inverkehrbringen unterstützen wird.

Skalierungsplattformen

Parallel dazu werden Skalierungsplattformen errichtet, die die Prüfung von Respirationstechnologie, Validierung von 3D-Drucktechnologie unter Berücksichtigung der Biokompatibilität sowie die Prüfung der langfristigen Funktionsfähigkeit neurologischer Implantate ermöglichen.

Gebündeltes Wissen

Das im Konsortium gebündelte Wissen zu den regulatorischen Rahmenbedingungen im Bereich Pharmazeutika und Medizintechnik bietet zudem den nötigen Hintergrund für die Unterstützung bei zulassungsrelevanten Fragestellungen. 

Ihre Ansprechpersonen

Jörn Reinders

Contact Press / Media

Dr. Jörn Reinders

Leitung Geschäftsstelle

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM
Nikolai-Fuchs-Str. 1
30625 Hannover

Telefon +49 511 5350-285

Patricia Mattis

Contact Press / Media

Patricia Mattis

Business Development

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM
Nikolai-Fuchs-Str. 1
30625 Hannover

Telefon +49 511 5350-119