Die Partner im Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie

Gebündeltes Wissen und Expertise

© Fraunhofer

Das Ziel des Leistungszentrums ist es, eine Plattform für die Forschung und den Innovationstransfer in die Patientenversorgung zu schaffen. Die kombinierte Expertise unserer Partner schafft dabei ideale Voraussetzungen für die Beschleunigung der wissenschaftlichen Entwicklung aus der Medizin- und Pharmatechnologie zur Anwendung für den Patienten.

 

Die Partner im Überblick:

  • Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM
  • Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE
  • Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
  • Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE)
  • Leibniz Universität Hannover (LUH)
  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)
  • Universität zu Lübeck
  • Technische Hochschule Lübeck
  • BioMedTec Wissenschaftscampus
  • Technische Universität Braunschweig
  • Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ)

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

Ziele der Forschung am Fraunhofer ITEM sind es, den Menschen vor gesundheitlicher Gefährdung zu schützen und an der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze mitzuwirken. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Herz- und Lungenforschung, Arzneimittelentwicklung und Medizintechnik sowie der Chemikaliensicherheit und Bioinformatik. 

Ein Entwicklungsschwerpunkt in unserem Bereich Translationale Medizintechnik ist die Entwicklung additiv gefertigter, aktiver Implantate mit medizinischem Silikon, inkl. Sicherheitstestung. Dies wird ergänzt durch die (bio-)pharmazeutische Verbesserung von Implantaten und funktionale (Langzeit-)In-vivo-Testungen von neurologischen und anderen elektrophysiologischen Implantaten (z. B. Herzschrittmachern) sowie von passiven Implantaten wie Fingergelenks- und Hüftimplantaten. 

Darüber hinaus gehört die (GMP-)Herstellung von (bio-)pharmazeutischen Wirkstoffen – auch für die Formulierung zur inhalativen Gabe sowie die Entwicklung von Inhalatoren – zum Kern unserer Forschung. Die regulatorische Forschung und Risikobewertung in der Medizinprodukte- und Arzneimittelentwicklung runden unser Angebot ab. 

Zur Website des Fraunhofer ITEM.

Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE

Die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck fokussiert sich insbesondere auf die integrierte Entwicklung von Medizinprodukten für Diagnose- und Therapieanwendungen. Durch die Bündelung von Kompetenzen aus Medizin- und Zelltechnik, zusammen mit einer starken Verbindung zu führenden Universitätskliniken und der engen Einbindung regulatorischer Aspekte, bietet das Fraunhofer IMTE ein einzigartiges Leistungsportfolio für die Medizinprodukteindustrie. 

Die ganzheitliche Bearbeitung von Fragestellungen und Forschungsprojekten der individualisierten Medizintechnik am Fraunhofer IMTE, von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung und Validierung von modernen Herstellungsprozessen, ebnet so den Weg für die Translation personalisierter Instrumentierung in Klinik und Wirtschaft.   

Zur Website der Fraunhofer IMTE.

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST

Das Fraunhofer IST entwickelt maßgeschneiderte und nachhaltige Lösungen unter Berücksichtigung geschlossener Material- und Stoffkreisläufe: vom Prototypen über Produktionsszenarien bis hin zur Fabrikplanung. 

Beschichtungs- und Oberflächentechnologien sind dabei der Schlüssel zu innovativen Produktsystemen auch für die Medizin- und Pharmaverfahrenstechnik. In Zusammenarbeit mit Partnern im Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) der TU Braunschweig werden pharmazeutische Produktionstechnologien und Produktentwicklungen unter Berücksichtigung der spezifischen regulatorischen, anlagenspezifischen, infrastrukturellen und betrieblichen Bedingungen in unterschiedlichen industriellen Maßstäben zur Herstellung individualisierter Arzneimittel entwickelt.

Zur Website des Fraunhofer IST.

Weitere Partner im Leistungszentrum

Medizinische Hochschule Hannover

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist eine der forschungsstärksten medizinischen Hochschuleinrichtungen in Deutschland. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie liegen in den Bereichen biomedizinische Technik auf dem Gebiet von respiratorischen Technologien und der Implantatforschung. Sowohl Wissenschaft als auch Wirtschaft profitieren vom Integrationsmodell der MHH, denn Forschung, Lehre und klinische Praxis sind eng verzahnt.

 

Universität zu Lübeck

Die Forschung und Lehre an der Universität zu Lübeck haben sich aus der Medizin entwickelt. Das heutige Fächerspektrum mit Informatik, Naturwissenschaften und Technik geht aber weit darüber hinaus und gibt der Hochschule ihren Schwerpunkt Life Science unter dem Motto: Im Fokus das Leben.

Technische Hochschule Lübeck

Die Technische Hochschule Lübeck verfügt seit 2016 über den Lehrstuhl für Regulatory Affairs für Medizinprodukte. Das interdisziplinäre Fachgebiet gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Anforderungen an die Zulassungs- und Konformitätsbewertungsverfahren für Medizinprodukte – inkl. In-vitro-Diagnostika – in der EU, aber auch global deutlich steigen. Weiterhin ist es bedeutend für die Qualität, Sicherheit und Leistung von Medizinprodukten über deren gesamten Lebenszyklus. Im »Centre for Regulatory Affairs in Biomedical Sciences« der TH Lübeck werden in Kooperation mit der Universität zu Lübeck regulatorische Fragestellungen aus allen Medizinproduktebereichen sowie Projekte aus verwandten Bereichen wie dem Arzneimittelrecht, der Transfusionsmedizin und der biologischen Sicherheit bearbeitet.

 

NIFE

Das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) in Hannover ist einer der führenden Standorte biomedizinischer Forschung und Entwicklung. Im Fokus der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ITEM steht die transdisziplinäre Implantatforschung und Weiterentwicklung der additiven Fertigung.

Leibniz Universität Hannover

Universalität, Interdisziplinarität und Internationalität sind die Stärken der Leibniz Universität Hannover (LUH) auf dem Weg zu herausragender Forschungsleistung. Die Leibniz Universität und das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM arbeiten besonders im Bereich der Biomedizinforschung zusammen. Im Rahmen der Translationsallianz in Niedersachsen (TRAIN) bündeln sie gemeinsam mit weiteren universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ihr Wissen und ihre Infrastrukturen, um mögliche Wirk- und Impfstoffe schneller aus dem Labor zum Patienten zu bringen.

 

Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik

Der Bedarf, Volkskrankheiten mit innovativen Arzneimitteln zu therapieren, steigt kontinuierlich. Alle Schritte, die den Herstellungsprozess von Arzneimitteln mittels neuer Verfahren und Technologien beschleunigen, tragen zur Sicherung der pharmazeutischen Versorgung bei gleichzeitig wachsendem Kostendruck im Gesundheitssystem bei. Im PVZ bündeln Forschende aus Pharmazie, Verfahrens-, Produktions- und Mikrotechnik ihre Expertise, um Methoden und Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Wirkstoffen und Arzneimitteln zu erforschen. Die Forschungsstrategie beinhaltet die patientenindividuelle Pharmakotherapie mittels miniaturisierter Wirkstoff- und Arzneimittel-Produktionsanlagen. 

 

Technische Universität Braunschweig

Die TU Braunschweig hat ihre Forschungsaktivitäten zu vier Forschungsschwerpunkten gebündelt, um so signifikante Beiträge zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten – von lärm- und emissionsarmen Flugzeugen bis hin zu Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten sowie personalisierten Arzneimitteln. Im Forschungsschwerpunkt »Infektionen und Wirkstoffe« verknüpfen sich im Forschungszentrum BRICS Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Informatik zur leistungsstarken Systembiologie. Mit der Herstellung und Verarbeitung solcher neuer Wirkstoffe zu kostengünstigen und wirksamen Arzneimitteln befasst sich das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik.

BioMedTec Wissenschaftscampus

Die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck, Fraunhofer IMTE, Fraunhofer MEVIS sowie das Leibniz-Zentrum Borstel und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bilden mit namhaften nord­deutschen Unternehmen den BioMedTec Wissenschaftscampus und einen regionalen Schwerpunkt im Cluster Life Science Nord. Der BioMedTec Wissenschaftscampus umfasst eine weite Bandbreite an Studiengängen und Forschungsbereichen – auch über die Biomedizintechnologie hinaus.

 

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) verbindet als eines der größten europäischen Zentren der Universitätsmedizin internationale Spitzenforschung mit interdisziplinärer Krankenversorgung und Ausbildung von Ärzt*innen kommender Generationen. Die räumliche Nähe am Campus Lübeck und die intensive Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizintechnik machen das UKSH zu einem wichtigen Partner bei der klinischen Anwendung und Bewertung neuer Technologien.